Sonntag, 26. Februar 2012

krautstrudel

weißkraut hobeln, einsalzen und etwas ziehen lassen. in der zwischenzeit
öl erhitzen
zucker karamellisieren, mit
essig und weißwein ablöschen.
kraut dazu geben, zugedeckt dünsten. zwischendurch kosten und kräftig mit
salz, pfeffer und paprika abschmecken.
etwas abkühlen lassen.

fertigen strudelteig nach packungsanweisung vorbereiten
gekochtes kraut auf der hälfte der strudelblätter verteilen, gewürfelten (ziegen-)käse und gehackte nüsse drüberstreuen, einrollen.

mit zerlassener butter bestreichen und 20-30 min bei 200° backen.
mit knoblauchjoghurt servieren.


Montag, 20. Februar 2012

sauerkrautpuffer

bei katrins veggie life entdeckt und etwas abgewandelt nachgemacht (für zwei personen)

150g sauerkraut, flüssigkeit vor dem abwiegen gut ausdrücken und das kraut klein schneiden
250g geriebene, ausgedrückte kartoffeln
2 geriebene karotten
1 ei
mehl, mit stärkemehl gemischt; soviel, dass die konsistenz passt
2 el haferflocken
salz, pfeffer, rosenpaprika nach geschmack.
alles gut vermischen und ca. zehn minuten ziehen lassen.
kleine laibchen formen und in wenig heißem öl braten.


wir haben dazu eine schafkäse-schafjoghurtsoße gewürzt mit herbes de provence und knoblauch gegessen. ich war ehrlich gesagt skeptisch, aber es war seeehr lecker!

Dienstag, 14. Februar 2012

rotkohl+blaukraut=rotkraut

selbstgemachtes rotkraut, etwas arbeitsaufwändig, aber unvergleichlich besser als tk.

F: heißer topf
E: öl erhitzen
M: zwiebel glasig dünsten, garam masala (oder je nach geschmack nelke, zimt, muskat) dazu
W: eine prise salz
H: mit essig ablöschen
F: rotwein zugießen
E: fein gehobeltes rotkraut dazu
M: pfeffern
W: salzen
H: einen geriebenen, säuerlichen apfel und orangensaft dazugeben.
zugedeckt kochen lassen, bis das kraut weich ist.
F: wer mal etwas anderes probieren will, kann zerbröselten schafkäse und/oder
E: grob gehackte walnüsse ohne fett geröstet, drüber streuen

garam masala im rotkraut klingt vielleicht etwas seltsam, aber ich finde, es ist die ideale gewürzmischung. alles drin, was ich gerne im rotkraut habe. keine angst es schmeckt nicht exotisch. die kochdauer ist sehr relativ. mein bruder stellt das kraut am abend auf kleiner stufe zu und lässt es bis zum nächsten morgen köcheln. dann ist es butterweich. ich mag es lieber mit etwas biss, mir reichen 1-11/2 stunden. über geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten.
wer keinen schafkäse mag, gibt stattdessen noch einen schuss wein zu, damit das feuerelement nicht übersprungen wird oder hört hier mit dem kreislauf auf.


mit walnüssen statt schafkäse ist das ein veganes rezept!

Samstag, 4. Februar 2012

12:12 dinner-spinner

ich geb' ja zu, darauf hab ich gewartet! bine sammelt in ihrem blog was eigenes unter "12 themes in 12 months in 2012" dieses monat fotos vom lieblings-abendessen. und da passt dieses foto perfekt:

selbstgemachte sushi!

das klingt jetzt vielleicht dekadent, und wir essen das sicher nicht jeden tag, aber es macht uns unheimlich viel spaß, erst stundenlang gemeinsam in der küche zu stehen, uns allerlei variationen auszudenken und dann in aller ruhe zu genießen! wie ihr vielleicht erkennen könnt (wenn nicht klick aufs bild macht's größer), ist kein roher fisch dabei, nur zwei(?) räucherlachs-sushi. stattdessen gab's tofu, eierrolle, gegrillte zucchini und melanzani, avocado, gurke und roastbeef.
und es passt einigermaßen auch zu meiner ernährung, weil es zwar kaltes essen, aber doch großteils gekocht ist ;)

Mittwoch, 1. Februar 2012

rotkrautrouladen mit hummus

hab gestern mal ganz nach gefühl und ohne vorlage gekocht. weil ein kopf rotkraut für zwei recht viel ist, wollte ich einen teil für rouladen verwenden. gleich vorweg: das nächste mal nehm ich mangold oder chinakohl. geht viel schneller und schmeckt auch gut.
die kohlblätter hat meine tochter mühsam vom kohlkopf gelöst, sie wurden dann in salzwasser mit einem schuss essig ca. fünf minuten gekocht.
fülle:
am vortag eingeweichte kichererbsen abgießen mit wasser, kräutersalz, bohnenkraut und grünzeug aufkochen und ca. 1std kochen (oder fertig gekochte aus der dose verwenden). einen teil davon für die fülle herausschöpfen, die restlichen ganz weich kochen.
klein gehackten zwiebel in öl dünsten, persisches reisgewürz dazu, rundkornreis darin anschwitzen und mit wasser oder suppe aufgießen. kernig weich kochen, nach belieben salzen, gehackte petersilie dazu und abkühlen lassen.
die abgenommenen kichererbsen untermischen, mit feuchten händen ovale bällchen formen auf die kohlblätter legen und fest einwickeln. mit küchengarn zusammen binden, in einen bräter schlichen, suppe angießen und zugedeckt ca. 45min im backrohr bei 200° garen lassen.


in der zwischenzeit die restlichen kichererbsen mit sesamsamen, salz und zitronensaft fein pürieren, mit zerdrücktem knoblauch und pfeffer würzen. ich hab noch etwas sesamöl und schaf-(soja-)joghurt untergemischt, weil ich es gerne cremiger und mit weniger öl habe, weiß aber, dass es nicht ganz stilecht ist.

mahlzeit!

das persische reisgewürz besteht aus kardamom, kreuzkümmel, schwarzem pfeffer, rosenblütenblättern, safran und zimt.
was würde ich anders machen? wie gesagt, die rotkrautblätter haben lange beim kochen gebraucht und waren dann immer noch sehr unbiegsam (der kleine chelm ist ein widerporst). mit mangold hab ich diesbezüglich bessere erfahrungen gemacht. eigentlich wollte ich noch rosinen und zitronenschale unter die fülle mengen, hab aber in der hitze des gefechts vergessen.
geschmeckt hat es uns recht gut, vor allem durch das persische reisgewürz, das rezept ist wie erwähnt aber noch ausbaufähig.