nach einer darmgrippe sollte man es mit dem essen langsamer angehen. deshalb gibt es heute eine
milde kürbissuppe mit reisnudeln
einen hokkaidokürbis in spalten schneiden, schälen und in wasser mit wenig
suppenpulver (oder dünner suppe),
kräuter: quendel, (ananas)salbei, petersilie und ein paar stengel schnittlauch als kräutersträußchen dazugeben und mit
salz weichkochen.
reisnudeln in kochendes wasser legen und 4-6 minuten simmern lassen.
die suppe pürieren (vorher die kräuter entfernen), mit
zerstoßenem fenchel und
muskat würzen und mit den nudeln und einem kleinen klacks
schafjoghurt servieren.
der kürbis ist leicht verdaulich und enthält neben den vitaminen A und C viel kalium, was nach dem hohen flüssigkeitsverlust besonders wichtig ist.
salbei hat eine bakterientötende, zusammenziehende wirkung, ananassalbei schmeckt nicht so bitter wie der normale salbei, hat aber auch keine so starke wirkung.
quendel wirkt ebenfalls antibakteriell, beruhigend und krampflösend.
schnittlauch und schnittsellerie geben einen etwas würzigen geschmack (statt zwiebel und knoblauch) ohne den magen-darmtrakt zu belasten.
fenchel wirkt ebenfalls antibakteriell, entspannend und krampflösend.
muskatnuss hat eine sehr umfassende positive wirkung auf den verdauungstakt, darf aber auf keinen fall zu üppig verwendet werden.
schafmilch soll generell leichter verdaulich sein als kuhmilch, joghurt mit seinen bifiduskulturen sorgt für den wiederaufbau der darmflora.
getreide belastet den empfindlichen darm, reisnudeln sind hier eine gute alternative. sie sollten meiner meinung nach aber nicht nur überbrüht werden und dann einige minuten ziehen, sondern köcheln bis sie weich und glitschig sind.
ich bin sicher, diese suppe ist eine willkommene abwechslung zur reisschleimsuppe, vor allem für kinder. ;)
so, und jetzt genießt einmal, wie kürbissuppe wirklich schmeckt, ohne von knoblauch, wein oder anderen intensiven zutaten übertüncht zu sein.