Dienstag, 29. Oktober 2013

booh!

habt ihr eigentlich gewusst, dass man die lieben kleinen baby-boos auch essen kann? hier hab ich euch von unserem ausflug zum kürbishof in hintersdorf erzählt. dort wurden kostproben dieser kürbisse angeboten, mitsamt schale in hauchfeine scheibchen geschnitten.
schmeckt wirklich lecker (wie unreife nüsse, wenn man ihnen das häutchen abzieht) und ist eine gute alternative zu chips beim fernsehen.
dort hab ich aber auch erfahren, dass man ihn braten oder backen kann. also, solltet ihr eure halloween-dekoration schon über haben, ...


das hier ist allerdings eine etwas größere sorte, wahrscheinlich ein boo - ohne baby! gefüllt hab ich ihn mit einer mischung aus risonno und roten linsen. einen kleingeschnittenen paradeiser hab ich noch untergemischt - kräftig salzen nicht vergessen; auch die innenseite vom kürbis. dazu gab's schafjoghurt mit knoblauch und garam masala.

die ideale portion für einen hungrigen single!




Donnerstag, 17. Oktober 2013

inkagurken

zum wochenende konnte ich noch einige inkagurken ernten und weil's so lecker war, hab ich das rezept von hier etwas abgewandelt nochmal gekocht.

vk-reis in etwas
öl anschwitzen, mit heißem
wasser aufgießen, geriebene schale einer
biozitrone und
persisches reisgewürz dazu und weichkochen.
in der zwischenzeit eine grob geschnittene
zwiebel mit den
inkagurken in
olivenöl anbraten, gegen ende eine fein gehackte
knoblauchzehe und in stücke geschnittene
getrocknene paradeiser dazugeben, mit etwas
wasser und
paradeissoße aufgießen.
salzen, leicht
zuckern und mit kleingeschnittenem
olivenkraut und einem
lorbeerblatt zugedeckt dünsten (zugedeckt dünsten, nicht mit einem lorbeerblatt zudecken ). in würfel geschnittenen
oliventofu in der soße erhitzen, den eintopf vom herd nehmen, abschmecken und einen löffel
sojajoghurt unterrühren. den reis eventuell salzen, kleingehackte
petersilie und
blattsellerie untermischen, mit dem eintopf servieren.


mein heutiger beitrag zum veggieblogtag bei siebenhundertsachen.

p.s. zitronenreis ist übrigens ein tipp meiner tochter und seeehr empfehlenswert!


Dienstag, 15. Oktober 2013

weinviertler kost

bei uns im weinviertel gab es früher ein typisches restlessen, den "mischling". und wie das manchmal so ist, wurde das damalige arme-leute-essen eine lieblingsspeise von uns. über die genaue zubereitung gibt es in unserer familie uneinigkeit, jeder hat andere erinnerungen, aber genau das macht wohl das besondere an solchen gerichten aus.

mischling

reste von gespeigelten (in spalten geschnittenen)
semmelknödeln und/oder
hörnchen werden in einer pfanne mit etwas
schmalz geröstet, mit frisch gekochten
erdäpfeln mit dem stampfer mehr oder weniger zerstampft, mit
salz,
pfeffer und extra für mich mit
kümmel gewürzt und mit
salzgurken oder
gurkensalat zusammen serviert.

salzgurken haben in unserer familie früher eine ganz besondere rolle gespielt. meine oma hat sie jeden sommer eingelegt, sie waren für uns alle ein spezialität! wenn wir zum wochenende zur tür hereinkamen, konnten wir schon den ganz eigenen geruch wahrnehmen und unsere oma konnte uns nur mit mühe davon abhalten, die gurken schon vor der zeit zu probieren. heuer hab ich mich erstmals daran versucht und sie sind wirklich gelungen!




habt ihr auch so ein unspektakuläres, aber für euch ganz besonderes essen aus eurer kindheit, das euch das wasser im mund zusammenlaufen lässt?


Freitag, 11. Oktober 2013

stangensellerie

ist ein bisserl ein stiefkind in der küche. ganz zu unrecht, finde ich, denn sie ist sehr gesund und vor allem auch kalorienarm (sie hat ebenso wenig kalorien wie eine gurke). durch den hohen kaliumgehalt wirkt sie entwässernd, leicht blutdrucksenkend und fördert eine positive stimmung.
sie enthält viele b-vitamine und auch vitamin a und c.

bis jetzt habe ich sellerie meist als rohkost oder als zutat in gemüsesuppe gegessen, heute gab es

pasta mit stangensellerie und getrockneten paradeisern

vk-nudeln in reichlich
salzwasser kochen und abgießen. in der zwischenzeit
zwiebel in feine ringe und die
sellerie in ein zentimeter dicke scheiben schneiden, in etwas
öl dünsten, ein stück
butter sowie kleingeschnittene
getrocknete paradeiser zufügen, das gehackte
selleriegrün dazu geben und kurz anschwitzen. mit etwas
wasser aufgießen,
ziegenfrischkäse mit pfeffer einrühren,
salzen und pfeffern.
auf den nudeln anrichten, mit einem klacks
ziegenjoghurt servieren, nach belieben geriebenen
parmesan drüberstreuen.

ein einfaches, schnelles gericht, das durch die kombination der würzigen, knackigen stangensellerie mit den weichen, salzig-säuerlichen paradeisern wirkt und kaum zusätzliche gewürze benötigt.



Dienstag, 8. Oktober 2013

heavy metal

wenn man auf seinen körper hört, lässt er die hand manchmal wie zufällig zu schweineleber greifen. ich hab mich heute aus gutem grund für dieses gericht entschieden, denn schweineleber enthält besonders viel eisen (ca. 22mg pro 100g leber). quinoa ist eine eisenreiche beilage und der paprika steuert das vitamin c dazu bei.

geröstete leber mit quinoa

quinoa in einem sieb mit heißem wasser gut abspülen, in einen topf mit so viel
wasser geben, dass sie einen zentimeter hoch bedeckt ist, aufkochen und zugedeckt quellen lassen. wenn alles wasser aufgesogen ist, mit einer gabel auflockern und kurz ausdampfen lassen.
in der zwischenzeit
zwiebel in ringe schneiden,
gelben paprika in streifen. beides in etwas
öl rösten,
salzen und aus der pfanne nehmen. die
leber falls nötig von den häutchen befreien, in scheibchen schneiden und in der selben pfanne rasch im heißen
öl anbraten, mit
mehl stauben und mit etwas heißer
suppe aufgießen. dann die zwiebel und den paprika zugeben und noch kurz ziehen lassen, bis die leber gar, aber noch schön weich ist.
pfeffern und eventuell nachsalzen. mit
quinoa servieren.




Mittwoch, 2. Oktober 2013

auf die schnelle

ein schnelles, einfaches abendessen, das trotzdem nicht alltäglich schmeckt - so hab ich es gerne!

 

hirse mit kohlrabi und dilljoghurt

hirse ohne fett im topf rösten, bis sie zu duften beginnt. mit so viel
wasser aufgießen, dass es einen zentimeter über der hirse steht, einen gehäuften kaffeelöffel
suppenwürze und einige kleingeschnittene blätter
zitronenverbene dazugeben, aufkochen und zugedeckt auf stufe 2 dünsten. in der zwischenzeit einen
kohlrabi schälen, halbieren und in scheiben schneiden. nach ca. 10 minuten zur hirse geben und weiterdünsten, bis das wasser aufgesogen ist. einen löffel
butter und zerbröselten
schafkäse unterheben. feingehackte
dille mit einem becher
schafjoghurt verrühren,
salzen und über die auf einem teller gegupfte angerichtete hirse geben.


p.s. ich war übrigens schwer enttäuscht! hatte violetten kohlrabi gekauft, aber nach dem schälen ist der genauso weiß wie jeder andere!