Freitag, 16. August 2013

amaranthbrei

donna, dein wunsch ist mir befehl!


amaranthbrei koche ich jetzt wie folgt:

die körner in einem feinmaschigen sieb waschen (sie sind wirklich sehr klein und schwimmen einem gern davon!), in einem topf bodenbedeckt wasser zum kochen bringen, dann etwa die dreifache menge (bezogen auf die menge amaranth) sojamilch dazugießen und mit dem amaranth aufkochen. achtung kocht sehr schnell über! einmal wegschauen, schon ist's passiert! herd ganz klein (stufe 2) drehen, und 20-30 minuten schwach köcheln lassen - am besten zwischendurch mal probieren, ob die körndl schon weich sind. ich decke den topf nicht zu, da kann ich den brei besser beobachten, bei bedarf flüssigkeit nachgießen und rühre immer wieder um, damit sich nichts am boden anlegt. zum schluss kommt noch ein stück butter und ein löffel honig hinein. mit fruchtmus, frischem obst und/oder nüssen ein sehr wertvolles und nahrhaftes frühstück!


eine andere variante amaranth zu kochen, hab ich hier beschrieben, das letzte mal hat's aber so auch sehr gut geklappt! ich glaube, dass man ruhig ein bissl experimentieren muss, vielleicht gibt es ja auch unterschiedliche sorten von amaranth.

p.s. weil die prozedur doch etwas aufwändig ist,  koche ich immer gleich eine größere menge brei. :)


Donnerstag, 15. August 2013

aufbaukost

ich hab das gefühl, als wären meine muskeln in der letzten woche auf die hälfte geschrumpft. tee, zwieback und soletti sind nicht grad sehr nahrhaft ...

wenn bei einer diät eiweiß fehlt, wird muskelmasse abgebaut, in meinem fall war die diät allerdings nicht freiwillig! siehe p.s. hier

amaranth enthält viel hochwertiges eiweiß, deshalb hatte ich heute zum frühstück:

amaranthbrei mit hipp früchtebrei ;)

wenn ich krank bin, regrediere ich essensmäßig und ernähre mich von brei jeder art. also gab's zu mittag:

erdäpfelpüree (mit karottensaft statt milch und rosmarin) mit gebratenem räuchertofu

so, und jetzt wird es wieder zeit, dass ich meine zähne benutze! :)


Dienstag, 13. August 2013

schonkost

nach einer darmgrippe sollte man es mit dem essen langsamer angehen. deshalb gibt es heute eine

milde kürbissuppe mit reisnudeln

einen hokkaidokürbis in spalten schneiden, schälen und in wasser mit wenig
suppenpulver (oder dünner suppe),
kräuter: quendel, (ananas)salbei, petersilie und ein paar stengel schnittlauch als kräutersträußchen dazugeben und mit
salz weichkochen.
reisnudeln in kochendes wasser legen und 4-6 minuten simmern lassen.
die suppe pürieren (vorher die kräuter entfernen), mit
zerstoßenem fenchel und
muskat würzen und mit den nudeln und einem kleinen klacks
schafjoghurt servieren.


der kürbis ist leicht verdaulich und enthält neben den vitaminen A und C viel kalium, was nach dem hohen flüssigkeitsverlust besonders wichtig ist.
salbei hat eine bakterientötende, zusammenziehende wirkung, ananassalbei schmeckt nicht so bitter wie der normale salbei, hat aber auch keine so starke wirkung.
quendel wirkt ebenfalls antibakteriell, beruhigend und krampflösend.
schnittlauch und schnittsellerie geben einen etwas würzigen geschmack (statt zwiebel und knoblauch) ohne den magen-darmtrakt zu belasten.
fenchel wirkt ebenfalls antibakteriell, entspannend und krampflösend.
muskatnuss hat eine sehr umfassende positive wirkung auf den verdauungstakt, darf aber auf keinen fall zu üppig verwendet werden.
schafmilch soll generell leichter verdaulich sein als kuhmilch, joghurt mit seinen bifiduskulturen sorgt für den wiederaufbau der darmflora.
getreide belastet den empfindlichen darm, reisnudeln sind hier eine gute alternative. sie sollten meiner meinung nach aber nicht nur überbrüht werden und dann einige minuten ziehen, sondern köcheln bis sie weich und glitschig sind.
ich bin sicher, diese suppe ist eine willkommene abwechslung zur reisschleimsuppe, vor allem für kinder. ;)

so, und jetzt genießt einmal, wie kürbissuppe wirklich schmeckt, ohne von knoblauch, wein oder anderen intensiven zutaten übertüncht zu sein.