Mittwoch, 21. September 2011

was gibts zu essen?

ganz wichtig ist also das warme frühstück! das ist auch so ziemlich die schwierigsten übung, weil mir in der früh jede minute schlaf kostbar ist. aber gut, man kann ja auch vorkochen...
zum frühstück gibts entweder getreidebrei mit obst oder eier. mit suppe oder eintopf (z.b. aus hülsenfrüchten) zum frühstück kann ich mich nicht so recht anfreunden, wäre aber auch eine möglichkeit. eine schnelle art einen getreidebrei zu kochen, sind flocken.
haferflocken sind wohl allgemein bekannt, ich sollte sie anfangs aber meiden wegen der vorhandenen feuchten hitze und meiner schlafstörungen. was mir daran besonders gefällt ist die übereinstimmung mit westlichen erkenntnissen, die uns aber leider sehr häufig verloren gegangen sind. die redewendung: "den hat der hafer gestochen" für einen übermütigen, energiegeladenen menschen weist auf die wirkung von hafer hin, ebenso sollen die germanen ihre kraft angeblich vom haferbrei gehabt haben.
meine lieblingsflocken sind allerdings die hirseflocken, wie ich auch die hirse als korn sehr gerne mag.sie sie schnellzubereitet, was mir am morgen natürlich sehr wichtig ist. hirseflocken sollten allerdings, wenn sie einmal geöffnet wurden, im kühlschrank aufbewahrt werden, da sie leicht ranzig werden.
muss es mal ganz schnell gehen, koche ich reisflocken, sie müssen nicht lange gekocht werden, schmecken mir aber nicht allzu gut; sehr langweilig neutral, wie reis halt auch.
etwas aufwendiger ist brei aus dem ganzen korn, da ich weizen, dinkel und gerste meiden soll, verwende ich stattdessen quinoa, amaranth und (süß-)reis.
quinoa ist kein getreide und daher wie amaranth oder buchweizen auch glutenfrei. auffällig ist der lecht bittere geschmack, der von den enthaltenen saponinen stammt. durch gründliches waschen mit heißem wasser kann der bittere geschmack reduziert werden, auch zerstört das kochen einen großteil der saponine. trotzdem soll quinoa nicht als babynahrung verwendet werden, da er zu durchfällen führen kann. ich mag den geschmack sehr gern, noch mehr aber die körnige kosistenz. man kann quinoa sowohl süß als auch pikant zubereiten.
mein absoluter favorit ist amaranth. er schmeckt milder als quinoa und wird beim kochen leicht glitschig - ich liebe es!! sein calciumgehalt ist besonders hoch (214mmg/100g) und auch sonst ist er reich an aminosäuren und mineralstoffen. sowohl quinoa als auch amaranth wurde bereits von den inkas und azteken angebaut, nach deren eroberung durch die spanier wurde der anbau verboten und so die bevölkerung ihrer grundnahrungsmittel beraubt. der anbau von amaranth geriet in der folge in vergessenheit - eine der vielen negativen auwirkungen der kolonialherrschaft.
hirse hab ich schon vor meiner ernährungsumstellung gerne gegessen, ohne zu wissen wie wertvoll und gesund sie ist.
"Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide. In Hirse sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und besonders viel Silizium (Kieselsäure) und Eisen enthalten. Im Handel üblich ist die von Schalen befreite Goldhirse. Es gibt daneben die ungeschälte Braunhirse, in der die meisten an den Schalen haftenden Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten sind. Möglicherweise ist jedoch der Blausäuregehalt besonders bei roher Hirse nicht ganz unbedenklich. Hirse kann zur Herstellung glutenfreier Backwaren verwendet werden. In vielen Gebieten Afrikas und Asiens sind die unterschiedlichen Hirsearten Hauptnahrungsmittel, werden allerdings zunehmend durch Mais verdrängt. Kolbenhirse dient als Nahrung und in Osteuropa als Viehfutter, in Europa und Nordamerika zudem als Vogelfutter für die Ziervogelhaltung." (Auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Hirse). 
süßreis oder mochireis schmeckt ähnlich wie milchreis und kann auch so verwendet werden.

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